Von Bruder Maximilian Heck

Frankfurt. Am 14. März 2025 versammelten sich neun Brüder aus drei verschiedenen Logen in Frankfurt, um einen neuen Ort brüderlicher Begegnung aus der Taufe zu heben: den „Masonic Cigar Circle“. Selbst aus der Schweiz reiste ein Bruder an – ein Zeichen dafür, welchen Anklang diese Initiative schon im Vorfeld fand.

Der neu gegründete Verein bietet Brüdern verschiedener Logen und Orien­ten die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre gemeinsam Zigarren zu genießen und sich über Logengrenzen hinweg auszutauschen.

Besonders innovativ: Eine eigens entwickelte App ermöglicht es, Zigarren zu bewerten, sich zu Events zu verabreden und den brüderlichen Kontakt aufrechtzuerhalten – eine elegante Verbindung von Tradition und Digitalisierung.

Mindestens zwei Mal im Jahr sollen Präsenztreffen stattfinden. Neben dem geselligen Rauchgenuss sind Vorträge rund um das Thema „Zigarre und Kultur“ geplant – ein Beitrag zur freimaurerischen Geselligkeit im besten Sinne.

Der „Masonic Cigar Circle“ richtet sich ausschließlich an Brüder Freimaurer. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme finden sich auf der Vereins-Homepage: www.masonic-cigar-circle.de


Freimaurerische Zigarrenkultur – eine alte Leidenschaft

„Masonic Cigar Circle“ Frankfurt.

Der „Masonic Cigar Circle“ Frankfurt ist nicht der erste Bruderkreis, der sich dem gepflegten Genuss verschreibt. Im Freimaurer-Wiki sind weitere Zigarrenzirkel dokumentiert, darunter etwa der „Masonic Cigar Club Germany“, der regelmäßig Veranstaltungen mit Tasting-Charakter durchführt.

Auch international erfreuen sich Zigarrenlogen in den USA oder Frankreich großer Beliebtheit – oft als zwangloser Rahmen zur Pflege brüderlicher Kontakte und der freimaurerischen Gesprächskultur. Die Zigarre gilt dabei nicht nur als Genussmittel, sondern auch als Symbol kontemplativer Entschleunigung – ein Gegenpol zur Hektik des Alltags.