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03. August 2021
Diskussion um „Die erstarrten Meister“
Zunächst zur Klarstellung: Die Beschreibung meiner Erlebnisse, die ich in der „Humanität“ Ausgabe 3/2021 unter dem Titel „Die erstarrten Meister“ veröffentlicht habe, bezieht sich bewusst nicht auf eine bestimmte Loge, sondern ist eine Sammlung von Eindrücken und Begebenheiten, wie ich sie zwischen Brüdern und in der Freimaurerei allgemein erlebt habe. Jeder Rückschluss auf eine bestimmte Loge, auch auf meine Mutterloge, ist somit nicht korrekt.
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03. August 2021
Freimaurerei — eine Diaspora des Singens
Wer heutzutage der deutschen Freimaurerei als Ritualgemeinschaft begegnet, wird großenteils auf gesanglich stumme Bruderschaften stoßen. Wer aber auf Singen als gemeinschaftliche Betätigung verzichtet, beraubt sich eines der wirkungsvollsten Mittel, ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und der emotionalen Wärme aufkommen zu lassen.
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08. Juni 2021
Freimaurerei als Medizin?
© anncapictures – pixabay.com Von Ronald Gemünd Wie schön wäre es, wenn man Menschen gegen Vorurteile und Verschwörungstheorien impfen könnte. Nach einem ausführlichen Aufklärungsgespräch über Vor- und Nachteile des Verfahrens gibt es einen kleinen Piks und – wenn nötig – ein paar Wochen später eine Auffrischungs-Impfung. Der Körper kann sich dann mit den Lügen, Halbwahrheiten, […]
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07. Juni 2021
Wohltat und Dankbarkeit – philosophisch betrachtet
© Paolo Gallo / stock.adobe.com Von Javier Y. Álvarez Wohltätigkeit ist eine aktive Form der Glückseligkeit. Manche behaupten sogar: In der Wohltätigkeitsarbeit drehe sich alles um die Freude, seinen Mitmenschen Freude zu bereiten. Aber was ist eigentlich eine Wohltat? Seneca, der römische Philosoph aus dem 1. Jh., antwortet auf diese Frage folgendermaßen: Eine Wohltat sei […]
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07. Juni 2021
Masonischer Narzissmus
Freimaurer arbeiten am Tempel der Humanität. Sie haben sich damit eine Monumentalbaustelle ausgesucht. Doch rechnen viele der Baumeister nicht mit dem Problem, das Adorno einmal beschrieb: „Keine Universalgeschichte führt vom Wilden zur Humanität, sehr wohl aber von der Steinschleuder zur Megabombe.“
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07. Juni 2021
Das Gesetz des ewigen Werdens und Wandels
Auch wenn wir glauben, alle Abläufe in unseren Logen zu kennen, so haben uns die beiden Corona-Pandemie-Jahre gezeigt, dass wir hierbei einer Täuschung unterliegen. Die folgende Zeichnung stammt aus dem letzten „Vor-Corona-Jahr“. Im Schlusswort wurde Bezug auf Johann Wolfgang von Goethe genommen, dessen Feststellung lautet: „Alles verändert sich, aber dahinter ruht ein Ewiges.“
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27. Mai 2021
Die Wahrheit werden Sie nur in Ihrem Innersten finden
Diese Geschichte beschreibt zwei gleichzeitige Wahrheiten und verleitet zu den Fragen: Was ist wahr? Gibt es Wahrheit? Was hat Wahrheit mit Erkenntnis zu tun?
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22. April 2021
Die freimaurerischen Ideale weitergeben
Wir Freimaurer stehen für eine Idee, aber geben wir diese Idee auch weiter und vermitteln wir unsere Ideale auch richtig?
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15. April 2021
Freimaurerei und großes Kino
Diskret versteckt oder offen gezeigt: Seit den Anfängen des Kinos, der „siebten Kunst“, ist die Freimaurerei auf der Leinwand immer präsent gewesen – mit Figuren wie John Wayne, Clark Gable, Douglas Fairbanks, Laurel und Hardy, Monty Python, und – uns heute etwas näher – der bekannten Serie „Die Simpsons“.
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15. April 2021
Bin ich ein Gutmensch? Nein, aber ich wäre gerne einer.
Vor einigen Wochen diskutierten wir privat im Kreise von Freunden über soziale Fragen, die Entwicklung der Gesellschaft und unseren Umgang mit Ressourcen. Große Themen. Die Argumente wurden leidenschaftlich getauscht, ein lebendiger, befruchtender, teils herrlich hitziger Wettstreit der Ansichten. Gegen Ende sagte einer der Diskutanten zu einem Freund und mir: „Ihr zwei seid so richtige Gutmenschen.“ Seine Konnotation dabei war erkennbar spöttisch. Über diese Benennung und die damit verbundene Botschaft musste ich lang noch nachdenken.
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06. April 2021
Simulation der Superrechner
„Die Maschinen erhoben sich aus der Asche des nuklearen Feuers. Ihr Krieg zur Vernichtung der Menschheit hatte jahrzehntelang gewütet…“
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06. April 2021
Die erstarrten Meister
Freimaurerei – ein zahnloser Tiger in der postfaktischen Zeit?
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06. April 2021
Aufklärung mit Fallstricken
Wir Freimauer sind stolz darauf, uns als „Kinder der Aufklärung“ zu bezeichnen. Doch ich möchte auch einige Fallstricke aufzeigen, auf die wir als Freimaurer im Umgang mit dem Begriff „Aufklärung“ achten sollten, welche Gefahren sich auftun können, wenn man allzu unkritisch wichtigen fundamentalen Forderungen der Aufklärung folgt.
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06. April 2021
Freimaurerei – ein Kind der Aufklärung?
Wir schreiben das Jahr 1741, der von Friedrich bewunderte französische Schriftsteller Francois-Marie Arouet, bekannter unter seinem Pseudonym Voltaire, schreibt in einem Brief über den König, der ihm seine Gunst wegen einiger verbotener Geschäfte mit sächsischen Anleihen entzogen hatte: „Der Fürst wirft seinen Philosophenmantel ab und ergreift den Degen, sobald er eine Provinz erblickt, die ihm gefällt.“
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07. März 2021
Nicht unbeirrt vom Lärm der Welt
Über den Aufbau der Freimaurerei in Belarus während der Staatskrise
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02. Februar 2021
Arbeit und Identität
Der Arbeitsauftrag der Freimaurer:innen erstreckt sich auf das Wirken außerhalb der Loge
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04. Dezember 2020
Das musivische Pflaster: ein Kontrast-Mittel
So empfand es der persische Dichter Omar Chayyam im 11. Jahrhundert. Der Name Schach leitet sich ab vom persischen Wort „Schah“, was König bedeutet. Das königliche Spiel und die königliche Kunst, eine durch viele Parallelen facettenreiche Verbindung.
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04. Dezember 2020
„Freimaurerei ist das beste Schwungrad, das Amerika hat“
Wer sich mit der Geschichte der amerikanischen Automobilin­dustrie befasst, kommt um die Freimaurerei nicht herum. Eine ganze Zahl von Unternehmern und hoch­rangigen Angestellten waren auch Brü­der. Hier eine Zusammenstellung, die das verdeutlicht, und eine Überlegung im Hinblick auf die Ethik.
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04. Dezember 2020
Hochmitternacht und also gerechte Zeit
Wie nahezu alles im (nicht nur wissenschaftlichen) Leben erlaubt auch das hier zu bearbeitende Thema eine optimistische und eine pessimistische Betrachtung.
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04. Dezember 2020
Von der Notwendigkeit, fehlerhaft zu sein
Nach langer Pause finden wir uns in brüderlicher Eintracht wieder in unserem Tempel ein. Und ein besonderes Gefühl durchströmt mich, wenn der zweite Schaffner endlich wieder die Worte spricht: „Ich bitte, sich maurerisch zu kleiden und sich auf eine Tempelarbeit vorzubereiten.“